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ab 28.11.2011

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im KIZ - Kultur im Zentrum, Herrengasse

Eröffnung der Ausstellung am Fr, 13. April ab 17 Uhr mit Musik von "Shpil, Klezmer, shpil"

 

Eintritt frei!

 

Dieses Anagramm ist mittlerweilen zu einem Markenzeichen geworden.  Zum sechsten Male fand heuer im September das Symposium statt und 32 teilnehmende Künstler in den Sparten Graphik, Malerei und Bildhauerei aus 19 Nationen (darunter so Exoten wie Argentinien, Australien und China) ließen unser Symposium zum europaweit größten avancieren. In den vergangenen sechs Jahren haben rund 160 teilnehmende Künstler etwa 350 Werke geschaffen, welche im Besitz des Vereines verbleiben und deren Verkaufserlös zur teilweisen Finanzierung der nächsten Veranstaltung dient.


Die Mitarbeit in diesem Verein ist eine rein freiwillige und es ist für uns von Vorteil, daß die bekannte Marbacher Malerin Monika Sonnleitner-Temper in diesem Gefüge eine Schnittstelle einnimmt und mit ihren Verbindungen und mit ihrem Wissen um künstlerische Feinheiten und Können in der Auswahl der Teilnehmer für eine hohe Qualität bürgt.


Der Aufenthalt ist für die Künstler kostenlos, für jede Sparte gibt es einen ersten und zwei Anerkennungspreise, die nicht mit Geldwert verbunden sind, symbolhaft wird dafür eine Statuette von Oskar Kokoschka überreicht.


Das gemeinsame Arbeiten der Teilnehmer in den alten Produktionshallen der Firma Gierer Steinbau in Pöchlarn , wo auch Frühstück, Mittag- und Abendessen serviert werden hat sich als sehr kommunikativ und förderlich auf die Teilnehmer ausgewirkt, im Gespräch werden Kontakte geschaffen, Erfahrungen und Techniken ausgetauscht und es entsteht eine sehr dichte Atmosphäre und der Flair eines Kunstmarktes. Obmann Gerhard Maller sieht sich als Praktiker in diesem Verein, Atanas Kolev als künstlerischer Leiter ist sein Antipode und Monika Sonnleitner-Temper ist das verbindende Element.


Das Atelier bietet auch ein Rahmenprogramm, Ausflüge zu sehenswerten Orten unseres Bundeslandes, Heurigenbesuch und das Bekanntmachen mit unserer ureigenen bodenständigen Regionalkultur sind für die Künstler auch interessante Aspekte. Die Künstler agieren nicht isoliert wie in einem Elfenbeinturm, Besucher können jederzeit dem Schaffen zusehen und ein Vormittag ist dem Malen mit Kindern gewidmet. Dieser „petit montmartre“ wird gut angenommen und es ist geplant in Zusammenarbeit mit den Schulen dies zu intensivieren, Kunst zum Mitbürger und in die Schulen zu bringen, vom Abstrakten zum real Begrifflichen werden zu lassen.


Das Atelier an der Donau mit seinem Symposium fühlt sich der gedanklichen Weite Oskar Kokoschkas verpflichtet,  denn auch ihm war die Förderung junger Künstler ein Anliegen. In so unsicheren Zeiten wie den unseren ist Kunst wieder zu einem Parameter geworden, der andere, stabilere Werte zu vermitteln mag, ein Anhalts- und Orientierungspunkt in einer beliebig gewordenen Gesellschaft, ein Hinweis, daß  Ästhetik und gediegene Kunst – keine Scharlanterie – nie ihren Wert und Aktualität verlieren werden.

Musik von "Shpil, Klezmer, shpil"

Johannes Wels: Violine
Manfred Gansberger: Klavier, Stimme

 

KLEZMER, die ursprünglich geistliche Musik der Juden in Osteuropa, die später auch weltlich, z.B.bei Festen oder Hochzeiten, verwendet wurde, ist eine Musikrichtung, die durch große Unterschiede in Dynamik und Rhythmus gekennzeichnet ist und dadurch eine eigene Atmosphäre und Emotionalität schafft.

 

Das Konzertprogramm setzt sich aus 3 Teilen zusammen:

  • Klezmer-Musik von Osteuropa bis Südamerika
  • Musik aus Irland
  • Eigenkompositionen